Artikel: Humor bei der Arbeit – hilfreich oder unpassend?

Du fragst dich, ob Humor als Eigenschaft im Joballtag angebracht ist? Vielleicht verdeutlicht dir diese Story, was es heißt, keinen Humor zu zeigen.

Es begab sich eines abends auf einer Mitarbeiter-Veranstaltung: Nach mehreren Monaten Zusammenarbeit, sagte ihr ein Kollege überrascht-entzückt „Sarah, du bist ja total witzig!“. „Danke, ja, das würde ich auch über mich sagen“, antwortete Sarah freudig-nachdenklich. Doch warum fiel diesem Kollegen das erst nach Monaten auf? Warum hatte Sarah nicht schon früher ihre humorvolle Seite gezeigt?

„Humor ist nicht professionell“, „Wer was zu lachen hat, meint es nicht ernst“, „Wenn dich andere für voll nehmen sollen, sei nicht albern“ – mit diesen Gedanken ist Sarah in ihr Berufsleben gegangen, kein Witz. Bis diese Äußerung des Kollegen sie zum Grübeln brachte: „Ich mag es doch, Menschen zu lachen zu bringen. Wieso bin ich eigentlich auf der Arbeit nicht auch so?“

Sarah traute sich, das zu ändern. In ihren Beratungen machte sie sich es zum Ziel, ihr Gegenüber mindestens zum Schmunzeln zu bringen – auch wenn sich ihre Klienten und Klientinnen alle gerade (unfreiwillig) auf Jobsuche befanden und die meisten von ihnen eher wenig zu lachen hatten. Mit ihren Kollegen und Kolleginnen erlaubte sie sich hin und wieder einen Scherz – auch wenn es montags morgens war. Im Gespräch mit Kunden und Kundinnen zeigte sie sich humorvoll – auch wenn es um Beschwerden ging.

Und nun? Sarah hat ihren inneren Spaßvogel fliegen lassen und fühlt sich damit deutlich besser. Sie merkt: Professionalität und Humor lassen sich sehr gut miteinander verbinden, vor allem, wenn man mit Menschen arbeitet. In Beratungen, in Kundengesprächen, mit Kollegen – eigentlich überall, wo es um Geschäftsbeziehungen geht. Auch in Coachings trägt ein bisschen Humor zu einer besseren Coach-Coachee-Beziehung bei.

Was würdest du sagen: Ist dir jemand sympathischer, wenn er oder sie mal einen Scherz macht? Wovon zeugt es, selbst in stressigen Situationen den Humor nicht zu verlieren?

Sarah hat die Erfahrung gemacht, dass es ihr besser geht, wenn sie ihren Humor nutzt – der ist schließlich ein Teil ihrer Persönlichkeit – und ihre Mitmenschen haben auch mehr zu Lachen.

Wie geht es dir? Machst du deinen Schalk im Nacken schon zum Teil deiner Arbeit oder gehst du zum Lachen in den Büro-Keller? Wenn du gerne witzig bist, darfst du das auch auf der Arbeit sein, ohne Scherz! 😉

Ich wünsche dir viel Spaß! Deine Sarah.

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